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Diese Wirkung hat die Sauna auf den Körper

« So nutzen Sie die Vorzüge richtig »

Die Sauna hat wohltuende und entspannende Effekte auf Körper und Geist. Nach einem stressigen Tag oder dem Workout einfach die angenehme Wärme zu genießen und seine Gedanken treiben zu lassen, ist sehr erholsam. Die Wirkung eines entspannenden Saunagangs wird in vielen Kulturen geschätzt und vermutlich seit vielen Jahrtausenden praktiziert. Wir erklären, worauf es beim richtigen Saunieren ankommt.

Eine lange Entwicklungsgeschichte

Wissenschaftler forschen noch immer, wann und wo die Ursprünge der Saunakultur liegen. Von besonderem Interesse ist dabei, ob sich die Formen des Dampfbades unabhängig in vielen, unterschiedlichen Kulturen überall auf der Welt entwickelt haben oder ob die Sauna sich beispielsweise durch Händler oder Reisende quer über die Welt verbreitet hat.

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In einigen Fällen scheinen die Ursprünge nachweisbar: Die ältesten Schriftzeugnisse stammen aus Kleinasien und sind über 2000 Jahre alt. Dennoch vermitteln die Forschungen, dass sich beispielsweise das noch heute beliebte, orientalische Hamam aus dem römischen oder griechischen Dampfbad entwickelte und nicht aus den Ursprüngen Kleinasiens.

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Anders scheint sich dies mit der wohl bekanntesten Form, der finnischen Sauna, zu verhalten. Vor mehr als 2000 Jahren, wurde die asiatische Saunatradition direkt überliefert und in den folgenden Jahrhunderten den veränderten Umweltbedingungen in Finnland und anderswo angepasst. Allen gemein scheint traditionell sowohl der soziale als auch der gesundheitliche Nutzen des gemeinsamen Saunierens zu sein.

Die Wirkung des Saunierens

In der traditionellen finnischen Sauna finden sich eine besonders geringe Luftfeuchtigkeit und hohe Temperaturen. Das Thermometer steigt während des Saunagangs auf unglaubliche 80° bis 100°C. Nicht einmal durch das Schwitzen ist der menschliche Körper in der Lage, seine Temperatur in dieser Umgebung konstant zu halten.

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Obwohl die gezielte Erhöhung der Kerntemperatur bei übermäßiger oder falscher Steigerung auch Gefahren birgt, machen sich die Menschen diesen Umstand zunutze.

Die Stärkung des Immunsystems

Eine der meist rezitierten Saunawirkungen ist die Stärkung des Immunsystems. Durch die Erhöhung der Kerntemperatur wird ein künstliches Fieber simuliert. Der Körper wird dadurch in Alarmbereitschaft versetzt und entsendet seine körpereigene Polizei. So wird auf der einen Seite das Immunsystem trainiert und auf der anderen Seite Krankheitserreger, die sich bereits im Körper befinden, früher entdeckt und bekämpft.

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Der Nutzen: Menschen die regelmäßig saunieren, erkranken deutlich seltener an grippalen Infekten und Erkältungen, denn die Abwehrstoffe entdecken Eindringlinge frühzeitig.

Die Durchblutung und das Herz-Kreislaufsystem

Hitze sorgt für eine Weitung der Blutgefäße und so für eine bessere Durchblutung des ganzen Körpers. Doch kann die Hitze noch mehr: Sowohl Herzschlag als auch Atmung steigen temporär an, sodass der Saunagang einem kleinen Workout gleichkommt.

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Der obligatorische „Kälteschock“, der mäßig und mit Bedacht erfolgen sollte, verstärkt die Wirkung, da sich die Blutgefäße ruckartig zusammenziehen. Dieses regelmäßige Training stärkt nicht nur Venen und Arterien, sondern auch das Herz. Unter ärztlicher Aufsicht ist selbst eine schonende Behandlung von Bluthochdruck möglich.

Schöne, straffe Haut ohne Akne

Die Haut besteht aus mehreren Schichten und ist unser größtes Organ. Ihr kommen wichtige Aufgaben zu, vermag sie doch das Körperinnere gegen Einflüsse von außen zu schützen. Diese Barriere ist konstant einem Bombardement von Viren, Bakterien, Hitze, Kälte, UV-Strahlung und mechanischen Einflüssen ausgesetzt. Damit sie ihre Aufgabe effektiv ausführen kann, muss sie ausreichend durchblutet werden.

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Die Hitze in der Sauna und der abrupte, sich anschließende Kälteschock erhöhen die Durchblutung, sodass die Hautzellen sich leichter regenerieren. Tote Zellen werden abgestoßen und neue, leistungsfähige rücken nach. Dies ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für unser Erscheinungsbild. Die Hautporen öffnen sich und werden gereinigt, wodurch sich Pickel und sogar Akne verringern.

Frei Atmen

Eine weitestgehend unbekannte Saunawirkung umfasst die Atemwege. Die trockene Hitze bewirkt eine erhöhte Durchblutung der Schleimhäute und eine gesteigerte Sekretion. Dadurch lassen sich chronische Beschwerden der Bronchien und Asthma sanft behandeln.

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Rheuma, Rücken- und Gelenkschmerzen

Die Wärmestrahlung dringt tief in den Körper ein, wodurch sich verspannte Muskulatur leichter lockert. Doch auch bei Rheuma und entzündlichen Gelenkbeschwerden hilft die Wärme. Sie versetzt den Körper in Alarmbereitschaft, wodurch er Entzündungen sozusagen besser wahrnimmt und diese schneller bekämpft.

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Entschlackung und Stoffwechselaktivierung

Im Organismus sammeln sich mehr und mehr Giftstoffe an. Diese Schlacken werden in den Zellen, dem Fettgewebe und den Hautporen gesammelt. Die erhöhte Durchblutung und die Entziehung von Wasser aus dem Fettgewebe wirken entschlackend. Der Schweiß reinigt die Hautporen und sorgt für eine straffere Haut.

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Doch auch die Stoffwechselsteigerung ist eine positive Saunawirkung. Zwar darf von einem Saunagang allein kein Wunder erwartet werden, doch arbeitet der Körper während des Saunaganges und noch einige Zeit danach deutlich stärker, wodurch auch mehr Kalorien verbrannt werden.

Richtiges Saunieren – Training und Ausgeglichenheit sind wichtig

In vielen Kulturen wird das Saunieren von strikt festgelegten Ritualen begleitet. Obwohl diese oft religiöse Ursprünge haben, sind in ihnen sinnvolle Regeln vereint. Heutige Studien zeigen, dass ein bis zwei Saunagänge wöchentlich ausreichend sind, um die gesundheitlichen Vorzüge zu nutzen. Höchstens drei Saunaintervalle mit steigender Länge und Temperaturintensität sind anzuraten.

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Zwischen den Saunagängen gilt es, den Körper unter einer kalten Dusche abzukühlen. Dabei keinesfalls gleich mit dem Kopf oder Oberkörper unter den kalten Wasserstrahl treten. Langsames Abkühlen der Gliedmaßen verhindert einen Kreislaufkollaps.

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Zum Saunieren gehört außerdem immer ausreichend Zeit, denn zwischen den Saunaintervallen sollte stets eine Ruhepause von mindestens 15 Minuten liegen. Und auch nach der Sauna braucht der Körper Ruhe, um sich zu regenerieren.

Die Sauna als Gefahr

Die Sauna ist eine große Belastung für den Organismus, sodass selbst gesunde Personen mit Kreislaufproblemen reagieren können. Daher gilt:

  • regelmäßiges Saunieren ist wichtig
  • nicht mit Fieber oder grippalen Infekten saunieren
  • höchstens drei Saunaintervalle am Tag
  • nicht nüchtern oder mit vollem Magen in die Hitze
  • kein Alkoholkonsum vor, während oder nach den Saunagängen
  • nach dem Saunieren keine sportliche Betätigung
  • isotonische Getränke und Wasser sind nach dem Saunagang optimal

Bei bekannten Herz-Kreislaufbeschwerden sowie Diabetes muss stets vor dem ersten Saunabesuch der Arzt kontaktiert werden. Aber auch gesunde ältere Menschen und Schwangere meiden die Hitze besser.

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Eine Sauna zu Hause birgt das entscheidende Plus

Alle Vorzüge lassen sich ideal mit der Sauna in den eigenen vier Wänden oder im Garten vereinen. Saunieren Sie zu Hause wann immer Sie wollen und stellen Sie die für Sie ideale Temperatur ein. Gerade für regelmäßige Saunagänger lohnt sich die Anschaffung in vielfacher Hinsicht: Genießen Sie die Ruhe in Ihrer eigenen Sauna, sparen Sie Eintrittsgelder, überfüllte Umkleidekabinen und die Parkplatzsuche.