Informationen zum Energieverbrauch beim Saunabaden im eigenen Zuhause
Wissenswertes zum Energieverbrauch der Heimsauna
Eine Sauna im eigenen Zuhause bietet eine hervorragende Möglichkeit zur Erholung, doch viele sorgen sich um den Energieverbrauch. Tatsächlich ist der Energieaufwand für das Saunabaden im Vergleich zu einem Whirlpool oder Schwimmbecken gering. Auch im Vergleich zum jährlichen Gesamtenergieverbrauch einer Familie fällt der Saunabetrieb meist weniger ins Gewicht. Der Energieverbrauch wird durch verschiedene Faktoren wie Raumtemperatur, gewünschte Sauna-Temperatur, Dauer des Saunagangs, Materialien und die Bauweise der Sauna beeinflusst.
Mit einfachen Tipps lässt sich der Energieverbrauch jedoch deutlich senken. Beispielsweise wird bei der Sauna oft nur ein Bruchteil der maximalen Leistung des Ofens benötigt, um die gewünschte Temperatur zu halten. Durch richtige Pflege der Saunasteine, gutes Lüften und das Absenken der Temperatur kann der Energieverbrauch weiter optimiert werden. Insgesamt ist Saunabaden eine energieeffiziente und gesundheitlich wertvolle Möglichkeit zur Entspannung und Stärkung des Immunsystems.
Der Energieverbrauch beim Saunabaden - wie viel Strom verbraucht eine Sauna
Die kW-Leistung und Betriebszeit des Saunaofens gibt nicht direkt den tatsächlichen für das Saunabaden aufgewendeten Energieverbrauch an. Nach Erreichen der Solltemperatur in der Saunakabine gibt der Fühler oberhalb des Saunaofens, die Information weiter, die Stromzufuhr zu den Heizelementen des Saunaofens zu unterbrechen. In der Aufheizphase wird der Saunaofen je nach Saunagröße, Isolierung und eingestellter Temperatur für die ersten ca. 45 Minuten mit voller Leistung betrieben.
Danach beträgt die Leistung etwa 50 % des Maximums, damit die Saunakabine die gewünschte Temperatur hält.Für unsere drei Messungen haben wir eine Standardsaunakabine mit 11m³, entsprechender Belüftung sowie einer Glasfront zugrundegelegt. Mit einem Saunaofen mit 9 kW Leistung wird eine Sauna typischerweise etwa 45 Minuten lang aufgeheizt, danach werden ca. zwei weitere Stunden sauniert. In den vorliegenden Fällen gehen wir von drei Saunagängen von jeweils 15 min mit dazwischenliegen- den Pausen von jeweils ca. 30 min aus. Insgesamt beträgt der Verbrauchdes Saunaofens in drei Stunden bei einer Temperatur von 70° etwa 13,83 Kilowattstunden, bei 80° etwa 15,64Kilowattstunden und bei 95° etwa 21,80 Kilowattstunden.
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Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs beim Saunabaden
Saunasteine regelmäßig austauschen und umschichten
Schichten Sie die Saunasteine mindestens einmal im Jahr neu und ersetzen Sie alte, abgenutzte Steine. Eine gute Luftzirkulation im Saunaofen sorgt dafür, dass sich die Sauna schneller aufheizt und der Energieverbrauch sinkt. Saunasteine verschleißen aufgrund der Temperaturschwankungen, daher sollte die Heizleistung regelmäßig optimiert werden.
Tür nicht unnötig öffnen
Vermeiden Sie es, die Saunatür während des Betriebs unnötig zu öffnen, da so Wärme entweicht. Nach dem Saunagang kann die Tür offen bleiben, um die verbleibende Wärme an den Raum abzugeben. Bei Bi-O Betrieb sollte die Tür jedoch geschlossen bleiben, um die Nachttrocknungsfunktion zu sichern.
Saunaofen auf eine niedrigere Temperatur einstellen
Oft reicht eine Temperatur von 70°C, um einen guten Dampf zu erzeugen. Ein Ofen mit vielen Steinen sorgt für einen sanften Dampf und hält die Wärme länger. Wählen Sie den Saunaofen je nach Vorlieben – für sanften Dampf mit niedriger Temperatur oder intensiveren Dampf bei höherer Temperatur.
Unnötiges Aufheizen vermeiden und Saunazeit verkürzen
Gehen Sie in die Sauna, sobald diese die gewünschte Temperatur erreicht hat, und schalten Sie den Ofen nach dem Saunagang aus. Für gesundheitliche Vorteile reichen in der Regel drei Saunagänge von jeweils 15 Minuten aus.
Verdampfergefäße verwenden
Verwenden Sie Verdampfergefäße in der Saunakabine, um die Luft mit Feuchtigkeit anzureichern. Dies verbessert die Wärmeleitfähigkeit und sorgt für ein zusätzliches Wärmegefühl, was eine geringere Temperatur im Ofen ermöglicht.