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Die Saunatemperatur

« Weil Temperatur maßgeblich ist »

Jeder weiß: In der Sauna ist es heiß. Bei der Saunatemperatur kommt jedoch nicht nur der reinen Temperatur eine große Bedeutung zu, sondern ebenso der Luftfeuchtigkeit, welche die gefühlte Temperatur noch intensiviert. Worauf es bei der passenden Saunatemperatur ankommt und welche Ofenmodelle es gibt, erfahren Sie hier.

Saunieren bringt Entspannung, sorgt für eine bessere Durchblutung der Haut und stärkt das Immunsystem. Viele Menschen wollen daher nicht mehr auf diesen besonderen Wellnessfaktor verzichten und so wird das Saunieren geradezu zum Ritual erhoben. Die Saunatemperatur ist dabei für eine gesundheitlich verträgliche und entspannende Sauna maßgeblich. Die großen Unterschiede in der Temperaturgestaltung reichen von moderaten 30 Grad im türkischen Dampfbad über die gut verträgliche 60 Grad Sauna bis hin zu 110 Grad in der Banja. Dabei gibt es keine richtige oder falsche Temperatur.

Welche für Sie geeignet ist, hängt von vielen Faktoren ab. Unerlässlich für die Temperatureinstellung ist dabei ein passender Saunaofen.

Die Saunatemperatur – für jeden die richtige Einstellung finden

Weit verbreitet ist vor allem die finnische Variante. Diese ist durch sehr hohe Temperaturen von 70 bis 110 Grad gekennzeichnet. Klassischerweise erfolgt eine Temperaturschichtung, sodass die niedriger gelegenen Bänke von kühlerer Luft umgeben sind als jene direkt unter der Decke. Zwar lässt sich die Luftfeuchtigkeit in dieser Saunaform temporär durch einen Aufguss erhöhen, dennoch liegt sie in der Regel nur zwischen 8 und 13 Prozent. Neben dieser klassischen Sauna gibt es viele weitere Ausführungen mit ganz speziellen Besonderheiten. Die Saunatemperatur variiert dabei von Variante zu Variante.

Für-jeden-die-richtige-Einstellung-finden

Eine Vielzahl unterschiedlicher Saunaöfen ermöglicht eine gezielte Temperatursteuerung, sodass wirklich jeder die Möglichkeit hat, sich bei Temperaturen zu entspannen, in denen er sich wohl fühlt. Ob hohe oder etwas niedrigere Temperaturen, hohe oder geringe Luftfeuchtigkeit bevorzugt werden – welche Sauna Sie bevorzugen, hängt von ihrem persönlichen Geschmack, aber auch von gewissen gesundheitlichen Faktoren ab.

Den Kreislauf schonen

Eine Schwitzhütte bringt wie bereits erwähnt viele Vorzüge mit sich, sollte jedoch mit Bedacht genutzt werden. Die hohe Saunatemperatur kann unter Umständen für den Kreislauf eine Herausforderung sein – besonders für Menschen mit Kreislaufproblemen ist dies möglicherweise ein Problem. Neulinge sollten Anfangs nicht übertreiben und sich langsam ans Saunieren gewöhnen. Dafür wählen Sie einmal kurze Intervalle von 8 bis 10 Minuten.

Kleine Sauna mit OFen Hotrelax F143
Kleine finnische Sauna mit Aufgussofen für das Badezimmer

Als kreislaufschonende Variante erweist sich die Infrarotkabine, die mit wesentlich niedrigeren Temperaturen als in der Sauna aufwartet. Diese arbeitet zudem mit der Tiefenwärmewirkung. Bei der Infrarotanwendung werden nicht nur Salze beim Schwitzen aus dem Körper befördert, auch weitere Schadstoffe wie Milchsäure werden ausgeschieden.

Ebenso schonender sind Saunen mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Diese intensiviert die gefühlten Temperaturen und lässt den Schweiß in Strömen fließen, ist jedoch für den Kreislauf dennoch besser verträglich.

Luxus Infrarotkabine IH120
Luxus Infrarotkabine in Zdernholz mit Vollpspektrumstrahlern und Led Farblichttherapie

Zur Veranschaulichung ein Beispiel: Auch in Deutschland und Europa sind im Sommer 30 bis 40 Grad keine Seltenheit. Wer einmal in den Tropen war, wird vermeintlich denken, es sei dort viel heißer. Aber falsch: Die Temperaturen sind durchaus vergleichbar, einzig die Luftfeuchtigkeit unterscheidet sich drastisch.

Der Saunaofen – ohne ihn geht nichts

Das optimale Zubehör, um die gewünschte Saunatemperatur gezielt zu erreichen, ist der Saunaofen. Dabei erhitzt eine Wärmequelle Saunasteine auf bis zu 400 Grad, die dann für eine gleichmäßige Wärmeabgabe sorgen und einen Aufguss erst ermöglichen.

Wenn das leicht erwärmte Wasser auf die heißen Steine trifft, verdampft es schlagartig und hüllt die Kabine in einen wohltuenden Dunst.

Ein Saunaofen kann ganz unterschiedliche Designs und technische Voraussetzungen erfüllen. Der eigene Geschmack entscheidet, welcher Ofen die richtige Wahl ist, um die passende Saunatemperatur zu erreichen.

Der Holzofen

In modernen Saunakabinen ist das offene Feuer selten geworden, teilweise aufgrund von Brandschutzbestimmungen gar verboten. Doch kann ein vom Schornsteinfeger abgenommener Holzofen hinter einer Glasverkleidung dennoch den Charme eines offenen Feuers in die Heimsauna transportieren.

Holz Saunaofen L22 Holz Saunaofen L150

Der Holzofen L22 von Optirelax ist kubisch, dezent im Design, dabei dennoch sehr elegant. Rund hingegen kommt das Modell L150 daher, das die Saunasteine offen präsentiert. Gerade in einer klassischen Holzsauna, in der ein natürliches Ambiente erreicht werden soll, ist solch ein Modell ideal.

Der elektronische Ofen

Ein elektrisch betriebener Ofen ist im Betrieb einfacher als ein Holzofen, da nicht erst ein Feuer entfacht werden muss. Besonders für Liebhaber der Moderne bietet sich diese effiziente Bauform an.

Saunaturmofen Deluxe A Saunaturmofen Deluxe B

Das Design kann sowohl als schlichter, strahlend weißer Kubus wie der Luxus Vitra von Optirelax in Erscheinung treten oder als opulenter Saunaturm wie der Deluxe A und B. Elektrische Öfen sind optimal geeignet, um die Saunatemperatur in besonders modern ausgestatten Luxussaunen zu regeln.

Der Bio-Saunaofen

In einer Bio-Sauna kommen häufig Kombinationsöfen zum Einsatz. Diese sind elektrisch betrieben, ermöglichen jedoch Zusatzfunktionen im Gegensatz zu einem klassischen Elektroofen. Produkte wie der Optirelax Combistyle verfügen bspw. über einen integrierten Wassertank und Verdampfer. So kann der Saunagänger nicht nur eine Variante genießen, sondern das Mikroklima von heiß und trocken bis hin zu moderat und feucht einstellen oder sogar eine regelrechte Dampfsauna erschaffen.

Sauna Bio Ofen Combistyle I Sauna Bio-Ofen Combistyle II

Selbstverständlich lässt sich eine Aromatherapie in das Dampfbad integrieren.

Design Saunaofen GlobeInteressante Designs für noch mehr Individualität

Zusätzlich zu den klassischen Ofenformen gibt es eine Vielzahl individueller Designoptionen, die die Heimsauna noch mehr personalisieren. Neben einem großen, zylindrischen Saunaturm wie dem KIVI und dem stylischen Globe, ein an einen Globus erinnernden Ofen, findet sich im Sortiment auch die Mühle S, ein Saunaofen der an seiner Rückwand mit einem rotierenden Mühlrad alle Blicke auf sich zieht.

Abhängig von der Drehrichtung ist dieses nur dekorativ oder führt permanent selbständig Aufgüsse aus.

Für jeden die passende Temperatur

Sie sehen, es gibt viele unterschiedliche Möglichkeiten, um die Saunatemperatur zu erreichen, bei der sie sich wohl fühlen. Ein Moderner Saunaofen gehört dabei zur absoluten Grundausstattung und präsentiert sich in ansprechendem Design, das Ihre Wellnessoase auch optisch aufwertet.

Saunaturmofen KIVI Saunaofen Mühle S

Insgesamt betrachtet ist die Saunatemperatur definitiv ein Faktor, den Sie nicht unterschätzen sollten. Denn das Zusammenspiel aus Temperatur und Luftfeuchtigkeit bestimmt, ob Sie sich auch wirklich wohl fühlen.