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Bad en Suit

« Offenes Wohnen bekommt einen neuen Verbündeten »

Ein offenes Wohnkonzept ist längst in aller Munde. Als neues Element kombiniert das Bad en Suit Schlaf- und Badezimmer und erschafft einen innovativen Raum. Entscheiden Sie selbst: Sollen beide Bereiche vollkommen verschmelzen oder wird nur die Badewanne im Schlafzimmer zum Highlight? Egal wie, die individuelle Wohlfühloase spielt mit Licht, Platz und überzeugt als Konzept sowie in der Praxis!

Offenes Wohnen als neuer Trend

Kleine Wohnräume, winzige Bäder, enge Treppenhäuser und Flure oder sogar gefangene Räume, die kein Tageslicht erhalten, sind in Altbauten eher die Regel als die Ausnahme. Modern ist dies keinesfalls, denn der aktuelle Trend präferiert offenes Wohnen mit großen Räumen und kombinierten Aufgaben. Besonders beliebt ist die Wohnküche, in der die Küche direkt mit dem Ess- und Wohnzimmer verbunden wird. Der Koch ist nicht mehr isoliert hinter einer Tür versteckt, sondern direkt im Geschehen. Auf diese Weise können alle Familienmitglieder oder Gäste in die Zubereitung der Speisen eingebunden werden und das Kochen wird regelrecht zum Event.

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Doch nicht nur Küche und Wohnbereich werden heute kombiniert. Eine offene Galerie verbindet den Hausflur mit dem Wohn- oder Schlafbereich, Terrasse und Wohnzimmer werden nur durch große Glasflächen getrennt und auch das Badezimmer entkommt seiner Abgeschiedenheit. Wie das geht? Der Trend nennt sich Bad en Suit und kommt, wie könnte es anders sein, direkt aus den USA. Dort ist es bereits zur Normalität geworden, dass jedes Schlaf- ein eigenes Badezimmer erhält. Dieses kann entweder durch eine Tür getrennt sein oder aber direkt ins Schlafbereich integriert werden, welches der wörtlichen Übersetzung von Bad en Suit, also „im Zimmer“, am ehesten entspricht.

Das Badezimmer im Schlafzimmer: Möglichkeiten für einen modernen Grundriss

In der Planungsphase gilt es, die Vor- und Nachteile abzuwägen, damit der moderne Wohntraum der Offenheit zum Highlight wird. Unabhängig davon, für welche Variante des Bades en Suit man sich entscheidet, spricht einiges für die Notwendigkeit eines zweiten oder gar dritten Badezimmers im Haus. Während das Teilen mit Familienangehörigen bei manchen Lösungskonzepten vielleicht möglich ist, verliert das Bad en Suit bei der Vorstellung, es mit jedem Besucher teilen zu müssen, schnell seinen Reiz. Ein kleines, zusätzliches Gäste-WC mit Waschbecken und Toilette reicht dann nicht mehr aus, denn jeder Übernachtungsgast braucht eine Waschmöglichkeit. Und die Freunde der jugendlichen Kinder, Großeltern oder eigene Freunde tags- und nachts in das offen gestaltete Badezimmer im Schlafbereich zu lassen, ist nicht jedermanns Sache.

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Es gibt fünf Möglichkeiten, das Bad im Schlafzimmer zu realisieren, die der Privatsphäre unterschiedlich viel Raum geben.

Verbindung durch Türen oder Schiebetüren

Die traditionellste Variante, die auch aus dem Hotelzimmer bekannt ist, verbindet beide Räume direkt miteinander, integriert sie jedoch nicht wirklich. Beide sind durch eine Tür getrennt, wodurch die Privatsphäre gewahrt bleibt. Wer einen Schritt weitergehen und die Vorteile der Geräumigkeit auskosten möchte, verbaut blickdichte Schiebetüren.

Als Durchgangszimmer

Wer nur ein großes Familienbad realisieren kann und dennoch dem modernen Trend folgen möchte, realisiert dies durch ein Durchgangszimmer. Zwei Türen, einmal zum Schlafzimmer und in den Flur geben dabei die Wege frei. Dieses Konzept ist jedoch mit vielen Nachteilen behaftet. Es müssen stets zwei Türen abgeschlossen werden, Stellflächen für Möbel, Badewanne und Co. gehen verloren und der eigentliche Kerngedanke eines privaten Badezimmers en Suit wird nicht erfüllt.

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Glaswände zur Trennung

Wer jederzeit die Geräumigkeit eines Bades en Suit genießen, aber Feuchtigkeit, Geräusche und Gerüche im Badezimmer halten möchte, greift zu gläsernen Trennwänden. Diese geben den ungehinderten Blick ins Bad preis, verleihen ihm Tageslicht und vergrößern optisch beide Räume. Eine Schamwand vor der Toilette ermöglicht gleichzeitig ein bisschen Privatsphäre.

Halb und Halb

Bei diesem Raumkonzept wird nur ein Teil des Bades mit dem Schlafbereich kombiniert. Es können zum Beispiel nur die Waschmöglichkeiten im Schlafzimmer liegen, das WC jedoch vollkommen abgetrennt werden. Auch ist eine Separierung von WC und Dusche denkbar, sodass nur die Badewanne im Schlafzimmer ihren Auftritt bekommt.

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Dann erhält sie jedoch einen Ehrenplatz, um dort gemeinsame Stunden zu verbringen. Sie sollte nicht einfach lieblos in einer Ecke stehen. Wie wäre es mit einer im Boden versenkten Badewanne, einer freistehenden Variante auf einem Podest, einer gläsernen Badewanne oder einer Whirlwanne? Bei diesem Raumkonzept steht der Wellness- und Erholungsfaktor ganz im Mittelpunkt.

Bad en Suit – Offenheit einer neuen Generation

Doch auch wer das offene Wohnen vollends auskosten möchte, kann dies realisieren. Ein großes, kombiniertes Schlaf- und Badezimmer hat durchaus seine Reize. Durch halbhohe Trennwände oder kleine Nischen kommt Spannung ins Raumkonzept und macht aus dem reinen Schlaf- einen Wohn- und Wellnessbereich. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und so können neben Badewanne und Duschkabine auch der Whirlpool oder die Sauna eine bereichernde Ergänzung sein.

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Die Vorteile – Geräumigkeit, Licht und Individualität stehen im Mittelpunkt

Das Bad en Suit punktet vor allem durch seine Geräumigkeit. Kleine beengende Zimmer aus Großmutters Zeiten gehören längst der Vergangenheit an. Denn Luxus beginnt beim Platz und der Geräumigkeit. Außerdem spielt Licht in dem Design eine wichtige Rolle. Indirekte Lichtquellen, farbige Lichtbänder oder der Sternenhimmel sind zwar effektvolle Ergänzungen, doch geht nichts über den sonnigen Ausblick und das energiespendende Tageslicht. Ein offenes Wohnkonzept bringt stets mehr Tageslicht in die eigenen vier Wände und macht selbst aus einem ehemals gefangenen Badezimmer eine Wohlfühloase.

Der zweite Baustein zum Luxus ergibt sich aus der Individualität. Das Bad en Suit muss nicht mit der gesamten Familie geteilt und kann so ganz auf die eignen Bedürfnisse abgestimmt werden: der Wellnessbereich mit Badewanne für die Eltern, ein kindgerechter, bunter Waschbereich mit niedrigem Waschbecken und Toilette für die Kleinen oder eine barrierefreie Variante für die Großeltern. Zudem beugt das offene Wohnen dem Gedrängel am Morgen vor und auch die Unordnung anderer Familienmitglieder ist kein Problem mehr.

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Eine letzte, kleine Annehmlichkeit ergibt sich durch die kurzen Wege.

Probleme und Lösungsansätze für ein Bade-Schlafzimmer

Leider kann das Schlafzimmer im Bad auch Probleme verursachen. Das größte gründet in der hohen Feuchtigkeit. Beim Duschen und Baden gelangt viel Wasserdampf in die Luft, der sich nur allzu schnell an Wänden, Möbeln und der Bettwäsche niederschlägt. Das Ergebnis ist ein klammes Bett oder schlimmstenfalls Schimmelbildung. Dagegen steht Lüften bei einem Bad en Suit an erster Stelle. Wer wirklich Toilette, Waschbecken, Dusche und Badewanne im Schlafzimmer lokalisiert, benötigt eventuell sogar eine technische Unterstützung wie durch eine Absaugvorrichtung. Doch auch auf traditionelle Art lässt sich das Feuchtigkeitsproblem handhaben. Eine fachgerechte Dämmung und der Einsatz von Naturstoffen wie Holz, Lehmputz und Kalkfarbe bringen die Lösung. Besonders Lehmputz ist in der Lage, Feuchtigkeit aufzunehmen, Schimmel zu verhindern und ein angenehmes Raumklima zu schaffen.

Badewanne/Airpool mit Tür GS-EB

Eine weitere Problematik betrifft die unterschiedlichen Temperaturen, die normalerweise im Bade- und Schlafzimmer als angenehm empfunden werden. So ist es immer wieder zu hören, dass für einen ruhigen und entspannenden Schlaf Temperaturen von 15 bis 18 °C empfohlen werden. Im Badezimmer herrschen häufig jedoch mollige 20 bis 25° C. Die Differenz erscheint zwar nicht groß, doch macht sie für das Wohlbefinden einen erheblichen Unterschied. Hier gilt es, die eigenen Gewohnheiten zu prüfen und abzuwägen, ob ein paar Grad weniger im Badezimmer akzeptabel sind bzw. ein paar Grad mehr im Schlafzimmer noch zu einer entspannenden Nachtruhe beitragen.