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Saunasteine wechseln, reinigen und schichten

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Saunasteine sind bevorzugt aus Granit gefertigt und grundlegende Bestandteile für den optimalen Saunaaufguss. Durch welche Merkmale ihre Qualität bestimmt wird und was Sie bei der Reinigung und beim Auswechseln beachten sollten, erfahren Sie hier.

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In einer Sauna benötigt man Saunasteine aus Granit immer noch genauso wie vor Hunderten von Jahren. Zu früheren Zeiten wurde sogar die komplette Wellnessoase mit den heißen Steinen beheizt. Heute reduzieren sie Temperaturschwankungen im Saunaofen und dienen zudem als Grundlage für den Saunaaufguss. Verwendet werden können sie sowohl im elektrischen Saunaofen und im Holzsaunaofen.

Saunaofen holzbefeuert L150Es stellt sich natürlich die Frage, ob Aufgusssteine einfach so eingesetzt werden können oder ob es ein paar Dinge zu beachten gilt. Wie man Saunasteine reinigen und wechseln kann, sind ebenfalls Fragen, die Sie sich stellen müssen.

Diese Kriterien müssen hochwertige Saunasteine erfüllen

Es gibt einige Merkmale, die Aufgusssteine aufweisen müssen, um die gewünschte Qualität zu gewährleisten.

Darum ist Granit zu empfehlen

Gehärteter Granit ist widerstandsfähig gegenüber den extremen Temperaturschwankungen, die in einer Sauna herrschen. Stellen Sie beim Kauf zudem sicher, dass Ihre Steine asbest- sowie generell schadstofffrei daherkommen.

Harvia Saunasteine in zwei GroessenEmpfehlenswert ist weiterhin, vorgewaschene Modelle zu bevorzugen. So vermeidet man die Verbrennung von Schmutz und Schwebstoffen. Darüber hinaus wird das Risiko minimiert, dass die Saunasteine bröseln oder stauben.

Wärmespeicherungskapazität und Wärmeleitfähigkeit

Je länger die Steine Wärme speichern und je gleichmäßiger sie diese abgeben können, desto mehr Strom sparen Sie in Bezug auf den Saunaofen. Um dies zu erreichen, sind möglichst große und schwere Modelle nötig.

Bei einem Ofen mit einer Heizleistung bis zehn Kilowatt reichen 5 bis 10 cm große Varianten aus. Wer es hingegen mit einem Produkt zu tun hat, dessen Leistung die zehn Kilowatt übersteigt, verwendet am besten Elemente mit einer Größe von 10 bis 15 cm.

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Vorsicht: Sand- und Rhyolithsteine sind NICHT geeignet

Sand- und Rhyolithsteine sollten Sie nicht einsetzen. Beide können den Ofen beschädigen, da sie dem Temperaturschock, den der Saunaaufguss mit sich bringt, nicht ausreichend standhalten und sich schnell spalten. Das begünstigt außerdem die Entstehung scharfer Kanten, die das Verletzungsrisiko beim Kontakt mit der Haut erhöhen. Entscheiden Sie sich also unbedingt für Ausführungen aus Granit.

Alternativ eignen sich Olivin Saunasteine hervorragend.

Erstklassige Aufgusssteine aus Olivindiabas

Durch den sehr homogenen thermischen Ausdehnungskoeffizienten und die Elastizität der Mineralbestandteile präsentiert sich das Material als besonders widerstandsfähig gegenüber extremen Temperaturschwankungen. Dieses Charakteristikum mindert die Bruchgefahr enorm. Darüber hinaus besitzt der Diabas eine sehr hohe Wärmespeicherkapazität, sodass ein spontanes Abfallen der Temperatur beim Saunaaufguss ausbleibt.

Saunasteine Olivin Olivindiabas Sauna NatursteineAnders verhält es sich beim reinen Mineral Olivin: Dieses neigt bei starken Spannungen – vor allem also auch bei großer Hitze – dazu, zu zerbrechen.

Demnach verwundert es nicht, dass Varianten mit einem Olivinanteil von mehr als 40 Prozent häufig porös sind. Tatsächlich sollte der Olivinanteil 20 Prozent keinesfalls überschreiten.

Gute Qualität bieten die Olivindiabas Steine von Optirelax und Harvia Saunasteine.

Letztere bietet die erstklassigen Brocken, die alle wichtigen Merkmale erfüllen, in zwei Größen. Sowohl in 5 bis 10 cm und 10 bis 15 cm sind sie erhältlich.

So werden die Aufgusssteine richtig geschichtet

Sind die passenden Aufgusssteine ausgewählt, stellt sich schon die nächste Frage: Wie werden die Elemente nun in den Saunaofen gelegt?

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Die richtige Schlichttechnik

Eine lockere Anordnung ist zu empfehlen. Optisch können Sie sich beim Schichten an einer auf den Kopf gestellten Pyramide orientieren. Das heißt, dass unten tendenziell kleine Steine angebracht werden. Nach oben hin nimmt die Größe dann kontinuierlich zu.

Premium Saunaofen FinnrockIn die Zwischenräume, die sich beinahe zwangsläufig ergeben, kommen die kleinsten Saunasteine. Es ist bedeutsam, vorsichtig zu agieren, damit die Heizelemente nicht beschädigt werden.

Der Kamineffekt entsteht

Schichten Sie das Gestein richtig, entsteht der sogenannte Kamineffekt: In der Sauna strömt die warme Luft nach oben, während die kalte Luft unter dem Ofen angesogen wird.

Eine falsche Schichtung der Aufgusssteine begünstigt eine Unterbrechung der für die Schwitzhütte unabdingbaren Luftzirkulation.

Das gilt es zu berücksichtigen, wenn Sie Saunasteine aus Granit reinigen

Um eine gleichmäßige Belastung der Steine zu gewährleisten, empfiehlt es sich, diese ab und zu umzuschichten. Dabei sollten die weiter unten befindlichen Elemente höher platziert und die zuvor oben liegenden in tiefere Bereiche zu befördert werden.

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Ablagerungen und verstopfte Poren

Nach und nach bilden sich auf den Saunasteinen Ablagerungen und die Poren verstopfen. Letztere sind ausgesprochen wichtig für die Funktion die Steinelemente in der Sauna. Verstopfen sie, können die Steine nicht mehr frei atmen, was sich wiederum auf deren Leistung auswirkt. Verschleißerscheinungen des Saunazubehörs sind auch daran bemerkbar, dass die Hitzeentwicklung nachlässt.

Luxus Saunaofen Saundome IIMit Bürste und Chemikalien gegen Verunreinigungen vorgehen?

Infolge der funktionalen Einbußen versuchen viele Saunabesitzer, die Aufgusssteine mit Bürsten oder gar Chemikalien zu reinigen. Eine Drahtbürste kann helfen, äußere Verkrustungen zu entfernen – die Poren lassen sich so aber nicht wieder öffnen.

Die Anwendung von Chemikalien ist jedoch keineswegs zu empfehlen. Die Chemie kann nämlich nicht mehr ganz vom jeweiligen Saunastein entfernt werden, selbst wenn Sie zum Abspülen Unmengen an Wasser verwenden. Wird der Stein schließlich zurück in den Ofen gelegt, so gelangen die mehr oder weniger umfangreichen Rückstände des genutzten Reinigungsmittels durch den beim nächsten Saunaaufguss entstehenden Dampf in die Sauna und von dort in Ihre Lunge.

Sie sollten die Steine also maximal mit einer Bürste und Wasser bearbeiten. Die beste Lösung bei nachlassender Leistung ist ohnehin, die Aufgusssteine komplett auszutauschen.

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Aufgusssteine wechseln

Spätestens nach einer Nutzungsdauer von einem Jahr sollten Sie beginnen, die Saunasteine alle drei Monate auf ihren Zustand zu überprüfen. Achten Sie bei der Sichtkontrolle darauf, nicht nur die oberste Schicht zu analysieren, sondern buchstäblich in die Tiefe zu gehen. Oftmals sehen die unteren Elemente nämlich wesentlich mitgenommener aus als die an der Spitze befindlichen. Das liegt daran, dass sie der größten Hitzebelastung ausgesetzt sind.

Saunaofen CuboWenn sich das Gestein zersetzt hat und Sie Bruchstücke finden, ist es Zeit für einen Wechsel. Auch übler Geruch kann als deutliches Anzeichen dafür gewertet werden, die Saunasteine zu wechseln.

Wie oft muss der Wechsel durchgeführt werden?

Je nach Produktqualität und Häufigkeit des Saunierens vergehen durchschnittlich zwei bis vier Jahre, ehe die Aufgusssteine eines Wechsels bedürfen. Ist es soweit, sollte stets ein kompletter Tausch durchgeführt werden. Treffen Sie die Maßnahme immer zur rechten Zeit, tragen Sie zu einer langen Lebensdauer des Saunaofens und einer gleichbleibend hohen Qualität des Saunaaufgusses bei.

Saunasteine aus Granit tragen zum Wohlfühlkomfort bei

Für rundum gelungenes Saunieren sind hochwertige Saunasteine, etwa aus Olivindiabas, zu bevorzugen. Mit der richtigen Pflege und einem gut gewählten Zeitpunkt, um die Aufgusssteine zu wechseln tragen Sie dazu bei, dass Sie in der Sauna stets von guter Luft- und Dampfqualität profitieren.

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